Impressionistinnen: Eva Gonzalès und Marie Bracquemond
Wo? Münsterplatz 15 Schwäbisch Gmünd
Wann? 2012-02-09: 21:00:00
Eigene Veranstaltung melden
Dia-Vortrag mit Ulla Katharina Groha M.A.
Obwohl Eva Gonzalès allgemein dem Impressionismus zugerechnet wird, nahm sie, wie ihr Lehrer Manet, an keiner der Gruppenausstellungen der Impressionisten teil. Sie bevorzugte Sujets aus dem alltäglichen Leben. Interieurs mit Frauen lagen ihr besonders, und sie nahm ihre Modelle wie viele Malerinnen aus dem engsten Familienkreis. Lemonnier rühmte schon 1874 begeistert ihr Werk in der Zeitschrift L' Art Universal: "alle bewundern das Temperament, die außergewöhnliche Sicht der realen Welt, die offensichtliche Virtuosität und die Fähigkeiten ...". Trotz des Erfolgs wurde sie immer wieder von tiefen Selbstzweifeln geplagt und erwog sogar, ihre Malerei aufzugeben.
Marie Bracquemond zeichnete sich im Kreise der Impressionisten durch eine Besonderheit aus: ihr künstlerischer Werdegang beginnt bereits in den 1850er Jahren, doch ihre eigentliche impressionistische Phase war verhältnismäßig kurz. Doch nimmt sie ab 1879 immerhin an mehreren Ausstellungen der Impressionisten teil. Allerdings hatte ihr Ehemann Félix Bracquemond, selbst Maler und Radierer, wenig Verständnis für die künstlerische Richtung seiner Frau, war wohl auch eifersüchtig auf ihren Erfolg. Zermürbt von seiner Kritik, beschränkte sie ihre künstlerische Tätigkeit auf das engste familiäre Umfeld und gab sie nach 1890 ganz auf. So kam es nicht zur völligen Entfaltung ihres Talents, und der Umfang ihres Lebenswerks blieb begrenzt.
Informationen zum Veranstalter
Informationen zum Veranstalter
Taxi gesucht?
Taxi-PP
Tel.
-
Tel.
-